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Thomas Taut steht das höchste Mountainbike-Rennen der Welt durch, den Yak Attack in Nepal mit acht Etappen bis hinauf zum Thoroy La Pass in 5416 m Höhe. Der Langenwetzendorfer wird 17., doch das Ergebnis ist nicht alles.

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Kommentare | Posted By Raffael Fassler

Erzgebirge wird zur Top-Adresse für Biker

1. März 2014 19:21:53 CET

 

Der Stoneman kommt: eine rund 160 Kilometer lange Strecke für Mountainbiker, die es bislang nur in den Dolomiten gab. Radsportler aus ganz Europa sollen so angelockt werden.

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16 Kommentare | Posted By Raffael Fassler

Nino Schurter wechselt auf's Rennrad

20. Februar 2014 14:00:04 CET

Nino Schurter steigt aufs Rennrad um

Der dreifache Mountainbike-Weltmeister Nino Schurter wird temporär sein Sportgerät wechseln: In diesem Frühsommer fährt er die beiden Rundfahrten Tour de Romandie und Tour de Suisse, und zwar für das australische Profiteam Orica. Dafür war eine Ausnahmeregelung des Radweltverbandes UCI nötig, der eigentlich nicht will, dass ein Berufsfahrer im selben Jahr für zwei verschiedene Mannschaften startet.

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Kommentare | Posted By Raffael Fassler

58.210 Mountainbiker und Outdoor-Sportler in ganz Deutschland sind sich einig: Die sogenannte 2-Meter-Regel in Baden-Württemberg, die das Befahren von Wegen unter zwei Meter Breite untersagt, gehört abgeschafft. Angetrieben von der erfolgreichen basisdemokratischen Ausgestaltung des neuen Waldgesetzes in haben die Vereine “Deutsche Initiative Mountainbike” (kurz DIMB), der “Allgemeine Deutsche Fahrradclub” (ADFC), der “Badische Radsportverband” (BRV) und die “Württembergischen Radsportverbände” (WRSV) die nächste Mountainbike-feindliche Regelung in Deutschland in Angriff genommen und in einer Petition Stimmen gegen die sogenannte 2-Meter-Regel gesammelt.

Im Zeichnungszeitraum bis zum Sonntag, den 24. November 2013 haben seit Ende August insgesamt 58.210 Deutsche diese Petition unterzeichnet (davon fast 60% aus Baden-Württemberg selbst), womit das selbst gesteckte Ziel von 50.000 Unterschriften deutlich übertroffen worden ist. Nun sollen die Unterschriften am 4. Dezember dem Petitionsausschuss des Landtags übergeben werden, doch an der gesamten Thematik und einer möglichen Empfehlung des Ausschusses scheint von Seiten der grün / roten Landesregierung keinerlei Interesse zu bestehen, wie bereits vorab bekannt wurde!


„Aus unserer Sicht gibt es keinen Handlungsbedarf.“ Forstministerium Baden-Württemberg (Grüne)


Viele Politiker reden gerne über ihre Offenheit gegenüber den Belangen und Wünschen der Bürger. Über Volksnähe und Pragmatismus. Über das Zuhören. Über Demokratie. Nun zeigt sich: Das positive Beispiel eines stark besetzten, ernsthaft diskutierenden und ergebnisorientierten Runden Tisches aus Hessen wird sich vermutlich aufgrund politischer Widerstände in Baden-Württemberg nicht wiederholen. In einem Bericht berufen sich die Stuttgarter Nachrichten auf eine Sprecherin des baden-württembergischen Forstministers Alexander Bonde (Grüne), die erklärt, dass es aus Sicht des Ministeriums keinen Handlungsbedarf bezüglich der Einberufung eines Runden Tisches gebe. So könne man sich lediglich auf unterster Ebene solche Gespräche vorstellen, um bestehende Probleme zu entschärfen – das Gesetz an sich soll nicht angefasst werden: es bleibt beim pauschalen Verbot. Während die Initiatoren der Petition das Ziel verfolgen, eine praxisnahe gesetzliche Regelung zu erreichen, die Radfahrer nicht diskriminiert und auf gegenseitige Rücksichtnahme setzt, scheint die baden-württembergische Landesregierung mehr dem Status quo zugetan zu sein als dem eigenen Wähler. Die Botschaft des Forstministeriums an Mountainbiker in Baden-Würrtemberg und Mountainbike-Touristen aus Deutschland und dem Ausland ist klar: Eure Belange interessieren uns nicht. Anders kann die Antwort nicht aufgefasst werden.

Besonders ernüchternd erscheint die Haltung der Politik, wenn man sich die Reaktionen im Land anschaut. Vonseiten des Schwarzwaldvereins aus, der in Baden-Würrtemberg die Interessen der Wanderer vertritt und Wege pflegt und kennzeichnet, ist bereits Interesse an einer Teilnahme am Runden Tisch bekundet worden und die geografische Verteilung zeigt deutlich, dass das Thema den Baden-Württembergern am Herzen liegt. Doch im Gegensatz zu den Massendemonstrationen gegen das Bahnhofsprojekt “Stuttgart 21″, bei dem die Grünen sich als bürgernah profilieren wollten, kommen sie diesem Versprechen in Bezug auf den eindeutigen Wunsch von über 58.200-Bürgerinnen und Bürgern nicht nach. Klar – bislang wurde noch niemand im Wald von einem Wasserwerfer vom Singletrail gespült und es werden keine Heerscharen an Polizisten benötigt, um Bagger und Baumfäller zu schützen. Vielleicht ist das Anliegen der Fahrradfahrer in Baden-Württemberg dann am Ende auch einfach zu bodenständig und vernünftig, als das die Koalitionspartner darauf eingehen könnten. Ein gutes Zeichen ist das jedoch nicht.

 Geografische Verteilung der Mitzeichner der Petition

27 Kommentare | Posted By Peter Kulb
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